Bezirksdirektion
Markus Abenhardt
Branchenlösungen: Facharbeiter in der Produktion
Der passende Schutz für Ihre Branche


Unternehmer, Freiberufler und Existenzgründer benötigen individuellen Versicherungsschutz, der auf Sie und Ihren Betrieb zugeschnitten ist. Ihren persönlichen Versicherungsbedarf können Sie einfach mit den Versicherungslösungen der Gothaer absichern.


Zum Bausteinkonzept Gothaer GewerbeProtect

Schutz für mittelständische Unternehmen

Als Unternehmer sind Sie auf sicheren Schutz angewiesen. Damit Sie das passgenaue Leistungspaket für sich und Ihre Branche erhalten, beraten wir Sie gerne.

Lösungen für Ihr Unternehmen


Der Gothaer Rundum-Schutz für Selbständige

Sie möchten sich über Versicherungen für Freiberufler oder Selbständige informieren? Wir bieten Ihnen Informationen zu einigen Berufsgruppen.

Schutz für Freiberufler und Selbständige


Von Anfang an gut abgesichert

Schon in der Aufbauphase Ihrer Existenzgründung sind bestimmte Risiken zu berücksichtigen. Sie sollten bei der Wahl Ihrer Versicherungen zuerst an die Risiken denken, die den Fortbestand des Unternehmens ernsthaft gefährden. Wenn Ihr Betrieb später wächst, können Sie Ihren Schutz nach Bedarf erweitern.


Ihre Meinung zählt

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Versicherungsschaden: Schnelle Hilfe im Schadensfall
Schnelle Hilfe im Schadensfall


Sie möchten uns einen Schaden mitteilen? Wir sind jederzeit für Sie da. Ihren Schaden können Sie entweder telefonisch oder Schritt für Schritt online melden. Weitere Informationen zum Schadensfall finden Sie unter "Nützliche Hinweise"

Telefonische Schadensmeldung

Wählen Sie einfach die nebenstehende Telefonnummer, um uns Ihren Schaden persönlich mitzuteilen. Gerne melden wir uns auch bei Ihnen. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.


030 5508-81508


Täglich 24 Stunden erreichbar. Auch per Fax: 030 5508-18508.


Online-Schadensmeldung

Um Ihren Schaden online zu melden, füllen Sie einfach das passende Formular aus. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen.


Was tun im Schadensfall?

Ein Schaden ist schnell passiert. Wenn Sie mal nicht weiterwissen, finden Sie hier wichtige Hinweise.
Natürlich können Sie uns auch direkt kontaktieren – wir helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat.


Das Online-Kundenportal der Gothaer

Als Kunde haben Sie die Möglichkeit, einen schnellen Überblick über all Ihre Verträge bei der Gothaer zu erhalten. Zusätzlich können Sie weitere Services bequem und sicher online nutzen.

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Die Gothaer Ratgeber

Wir möchten, dass es Ihnen gut geht. Unsere Ratgeber unterstützen Sie mit wertvollen Tipps und praktischer Hilfe.


Auf einen Blick

Hier finden Sie unsere jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen und Produktinformationen sowie wichtige Gesetzesinformationen und Online-Formulare.


Staatshilfen für die Zeit der Corona-Krise

Geld: Staatshilfen während der Corona-Krise

Wichtige Informationen für unsere Geschäftskunden

Auf dieser Seite - aktueller Stand 26.3.20 - finden Sie unter anderem das Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus des Bundesministeriums der Finanzen und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Informationen über finanzielle Soforthilfen für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen zur Verfügung.

Für unsere Gewerbekunden bieten wir im Rahmen einer Sonderaktion außerdem eine kostenlose Erstberatung über die Corona-Hotline von Jurpartner an.
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Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen

Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, können erste Maßnahmen zu einer steuerlichen Entlastung beitragen:

  • Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.
  • Vorauszahlungen können leichter angepasst werden. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die obersten Finanzbehörden der Länder haben sich zwischenzeitlich auf Einzelheiten dazu verständigt, wie Steuerpflichtige steuerlich entlastet werden können, die von der gegenwärtigen Corona-Virus-Pandemie betroffen sind. Sie haben dazu am 19. März 2020 ein entsprechendes BMF-Schreiben zu Erleichterungen bei der Einkommen- und Körperschaftssteuer sowie gleichlautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zu Erleichterungen bei der Gewerbesteuer veröffentlicht.

Verlautbarungen zur Kapitalertragsteuer, zur Umsatzsteuer und zur Lohnsteuer wurden noch nicht getroffen. Hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Auch zu Verspätungszuschlägen sind bisher keine Besonderheiten angekündigt worden.

So gehen Sie vor:

Es muss auf jeden Fall ein schriftlicher Antrag vorliegen, ein Anruf ist nicht ausreichend, ein persönliches Erscheinen ist nicht nötig. Für die Antragstellung reicht eine E-Mail an das zuständige Finanzamt aus.

Im Betreff sollte die Steuernummer stehen, der Name des Steuerpflichtigen und das Anliegen, also zum Beispiel eine "Stundung Körperschaftssteuer".

Einen Vordruck zur Beantragung von Steuererleichterungen kann beispielsweise auf der Website der IHK München und Oberbayern heruntergeladen werden oder bei den einzelnen Finanzverwaltungen der Länder (am Beispiel von NRW ).

Die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen ist eine Möglichkeit, um zu verhindern, dass unnötig weitere Liquidität aus Unternehmen in Krisensituationen abfließt. Am 10. Juni 2020 stehen die Einkommensteuer- und Körperschaftssteuervorauszahlungen für das 2. Quartal 2020 an. Die Schonfrist für die Zahlung läuft bis zum 15. Juni 2020.

Betroffenen Unternehmen wird daher - auch seitens der lokalen Industrie- und Handelskammern - empfohlen, sich mit ihren Steuerberatern in Verbindung zu setzen und die sich steuerverfahrensrechtlich anbietenden Sofortmaßnahmen (ggf. bieten sich über die oben genannten Maßnahmen hinaus weitere Steuererlass- und Fristverlängerungsmöglichkeiten) zügig zu ergreifen, um Liquiditätsengpässen vorzubeugen bzw. diese abzumildern.

Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Eine mögliche gravierende Auswirkung der Corona-Krise kann auch die Schließung Ihres Unternehmens bedeuten. Ob und unter welchen Voraussetzungen Unternehmen als Dienstleister ihre Ladengeschäfte weiterhin geöffnet haben dürfen, ist auf Landesebene geregelt:

Baden-Württemberg (vom 28.03.2020)
Bayern (vom 22.03.2020)
Berlin (vom 22.03.2020)
Brandenburg (vom 31.03.2020)
Bremen (vom 23.03.2020)
Hamburg (vom 22.03.2020)
Hessen (vom 22.03.2020)
Mecklenburg-Vorpommern (vom 23.03.2020)
Niedersachsen (vom 27.03.2020)
Nordrhein-Westfalen (vom 30.03.2020)
Rheinland-Pfalz (vom 30.03.2020)
Saarland (vom 30.03.2020)
Sachsen (vom 31.03.2020)
Sachsen-Anhalt (vom 24.03.2020)
Schleswig-Holstein (vom 23.03.2020) / Schleswig-Holstein (vom 26.03.2020)
Thüringen (vom 26.03.2020)

Sofern durch die Behörde die Schließung Ihres Unternehmens angeordnet wird, ergeben sich daraus folgende Konsequenzen: Für nicht Erkrankte, die aber vorsorglich von Quarantänemaßnahmen betroffen sind, sieht § 56 Abs. 2 und 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG) einen Entschädigungsanspruch in Höhe des Verdienstausfalles vor.

In diesem Fall sind Sie zur Zahlung des Arbeitslohns Ihrer Angestellten verpflichtet. Diese haben für max. sechs Wochen einen Anspruch in Höhe ihres Nettoentgeltes, danach besteht Anspruch auf Krankengeld nach § 47 Abs. 1 SGB V.

Diese Aufwendungen werden Ihnen aber auf Antrag, der innerhalb von 3 Monaten zu stellen ist, von der zuständigen Behörde erstattet (§ 56 Abs. 5 IfSG). Gleiches gilt für die Erstattung der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge (§ 57 IfSG).

Vorrangig gelten jedoch anderweitige Entgeltansprüche. Ist der betroffene Arbeitnehmer tatsächlich erkrankt, gilt die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz.

Auch für Ihren Verdienstausfall steht Ihnen im Falle einer behördlichen Schließung ein Entschädigungsanspruch zu. Dabei beträgt die Entschädigungszahlung für Selbstständige ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des letzten Jahres vor der Quarantäne (§ 56 Abs. 3, 4. Satz IfSG). Grundlage ist der Steuerbescheid (§ 15 SGB IV).

Selbstständige, deren Betrieb während einer angeordneten Quarantäne ruht, können zusätzlich bei der zuständigen Behörde einen Ersatz, der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang beantragen (§ 56 Abs. 4 IfSG).

Soweit Sie von einer angeordneten Quarantäne betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Behörde um alles Weitere zu veranlassen.

Zuständige Behörden

Alle wichtigen Informationen zum Kurzarbeitergeld

Die Kurzarbeiterregelung aufgrund Covid-19 wurde im März 2020 zielgerichtet angepasst. Dabei wurden erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10%
  • Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld gilt auch für Leiharbeitnehmer
  • Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) - ansonsten nur 50 %

Die BA sieht bis zum 31. Dezember 2020 davon ab, die Einbringung von Erholungsurlaub aus dem laufenden Urlaubsjahr zur Vermeidung von Kurzarbeit einzufordern. Überstunden bzw. positive Arbeitszeitsalden müssen aber abgebaut werden.

Die Hürden für die Genehmigung sind aktuell sehr niedrig, so dass die Bewilligung relativ unbürokratisch abgewickelt wird. Falls 10 % Ihrer Beschäftigten einen Arbeitsausfall von mehr als 10 % haben, sind die Mindestvoraussetzungen bereits erfüllt.

Betriebe und Unternehmen zeigen im Bedarfsfall Kurzarbeit bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit oder - wenn Sie bereits einen Account für das Online Portal "meine eServices" haben - online an. Danach können Sie das Kurzarbeitergeld ebenfalls online über das o. g. Online-Portal beantragen.

Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG) und Videoanleitungen gibt es online.

Abgabefrist für die Anzeige des Arbeitsausfalls ist der letzte Tag des Monats in dem der Arbeitsausfall zum ersten Mal auftritt.

Der Vordruck zur Anzeige von Kurzarbeit wurde zwischenzeitlich überarbeitet. Die Gründe für den Arbeitsausfall sind nur noch in einfacher Form darzulegen. Einzelvertragliche Vereinbarungen bzw. Änderungskündigungen zur Einführung der Kurzarbeit müssen nicht (mehr) mit der Anzeige eingereicht, sondern nur noch zur Prüfung vorgehalten werden. Es wird lediglich Plausibilität und Vollständigkeit geprüft. Zur Glaubhaftmachung genügen Nachweise in einfacher Form.

Außerdem steht auf den Seiten der BA ein neuer Kurzantrag zur Beantragung von Kurzarbeitergeld speziell für den Arbeitsausfall aufgrund Corona-Krise zur Verfügung. Aktualisiert wurde auch die Kurzarbeitergeld-Abrechnungsliste (Anlage zum Kurzantrag).

Alle vorgenannten Formulare und auch das Merkblatt zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit herunterladen .

Die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit hat auf ihrer Internetseite einen eigenen Bereich für KUG im Zusammenhang mit dem Corona-Virus veröffentlicht, der laufend aktualisiert wird. Darüber hinaus stehen die Agenturen für Anfragen und Beratungen zur Verfügung. Die Nummer der Servicehotline für Arbeitgeber lautet: 0800 45555 20. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr erreichbar.

Außerdem bedarf es einer Zusatzvereinbarung zur Kurzarbeit, die Sie vor Anzeige der Kurzarbeit mit Ihren Angestellten (unter Umständen Betriebsrat) besprechen und unterschreiben lassen sollten. Ein entsprechendes Muster können Sie hier herunterladen .

Das Kurzarbeitergeld (KUG) beträgt 60 % (ohne Kinder) bzw. 67 % (mit Kindern) vom ausgefallenen Nettoarbeitsentgelt. Die maximale Förderdauer beträgt aktuell 12 Monate.

Die Regelungen zum Kurzarbeitergeld gelten nicht für Selbstständige und Minijobber, da sie nicht in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert sind.

Tipp: Wenden Sie sich bezüglich des Themas Kurzarbeit auch an Ihren Steuerberater, der die nötigen Abrechnungen erstellen kann.

KFW Kreditprogramme

Sollten Ihnen - z. B. durch entgangene Umsätze oder krisenbedingt überfällige Forderungen - Liquiditätsengpässe entstanden sein, bietet die KfW Kreditprogramme zur Versorgung mit ausreichender Liquidität an. Die diesbezüglichen Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen wurden im Rahmen des Schutzschildes der Bundesregierung für Beschäftigte und Unternehmen verbessert.

Wer kann einen Kredit beantragen?

Grundsätzlich kann jeder einen Antrag auf Corona-Hilfen stellen: Unternehmen ebenso wie Selbständige und Freiberufler, kleine und mittelständische Firmen ebenso wie Konzerne.

Wo kann der Antrag gestellt werden?

Der Antrag wird normalerweise über Ihre Hausbank gestellt, alternativ können Sie sich an einen der Finanzierungspartner der KfW wenden (Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Geschäftsbanken). Die Bank überprüft den Antrag und leitet diesen dann an die KfW weiter.

Was kostet der Kredit?

Für Corona-Hilfen gelten die üblichen Zinssätze der KfW, eine aktuelle Übersicht finden Sie unter diesem Link.

Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase kann die KfW sehr günstige Kredite anbieten. Ihre Hausbank bzw. Ihr Finanzierungspartner darf aber einen eigenen Kostenanteil aufschlagen.

Wie lange dauert die Antragsprüfung?

Hierzu können angesichts der aktuellen Notlage vieler Selbständiger leider keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Eine schnelle Prüfung und Entscheidung ist essentiell, so dass davon auszugehen ist, dass zunächst Unternehmen zum Zuge kommen, deren Geschäft, wie bei Ihnen, auf Kontakt mit vielen Kunden beruht. Von daher raten wir, möglichst schnell mit einer entsprechenden Antragstellung zu reagieren, wenn ein Kredit für Sie in Betracht kommt.

Für kleine Unternehmen, die noch keine fünf Jahre bestehen

Für kleine Unternehmen, die noch keine fünf Jahre bestehen, gibt es das ERP-Gründerkredit Startgeld:

Zielgruppe: Kleine gewerbliche Unternehmen und Freiberufler bis zu 50 Beschäftigte und Jahresumsatz bzw. Jahresbilanzsumme von max. 10 Mio. Euro, die noch keine fünf Jahre bestehen

Höchstbetrag: maximal 30.000 Euro für Betriebsmittel (Gesamtfremdkapitalbedarf max. 100.000 Euro)

Laufzeit: maximal zehn Jahre mit zwei Tilgungsfreijahren

Sicherheiten: Bankübliche Besicherung bei 80 % Haftungsfreistellung für Hausbank

ERP-Gruenderkredit - Startgeld

Für größere mittelständische Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind

Für größere mittelständische Unternehmen, die weniger als fünf Jahre am Markt sind: ERP-Gründerkredit Universell.

Investitions- und Betriebsmittelkredite für junge Unternehmen bis fünf Jahre nach Gründung. Details und Programmbedingungen finden Sie auf der Seite der KfW .

Dieses Instrument wird erheblich ausgeweitet:

  • Risikoübernahmen (Haftungsfreistellungen) von bis zu 80 % für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken) für Betriebsmittel- und Investitionskredite bis 200 Mio. Euro Kreditvolumen für Unternehmen, die länger als zwei Jahre am Markt sind. Eine höhere Risikoübernahme kann die Bereitschaft der Finanzierungspartner für eine Kreditvergabe erleichtern.
  • Öffnung des Programms für Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mrd. Euro (bisher: 500 Mio. Euro).

ERP-Gründerkredit - Universell

KfW-Sonderprogramme

Außerdem wird die KfW für kleine und mittlere sowie für große Unternehmen je ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten (krisenadäquate Erhöhung der Risikotoleranz) geraten sind.

Weitere finanzielle Möglichkeiten

Nothilfefonds

Insbesondere für kleinere Betriebe soll unter Federführung des Bundesarbeitsministeriums ein Nothilfefonds beschlossen werden, der einen einfacheren Zugriff auf das soziale Sicherungsnetz ermöglichen soll. Wer als Kleinunternehmer oder Solo-Selbständiger aufgrund der aktuellen Situation in Not gerate, solle unbürokratisch auf Leistungen aus der Grundsicherung zugreifen können.

Bei einem Sitz in Bayern können Solo-Selbständige, kleine Gewerbetreibende sowie Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei den bayerischen Behörden bereits einen Eil-Antrag auf Corona-Soforthilfe stellen. Das entsprechende Formular gibt es unter anderem beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.


Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Solo-Selbständige

Für Klein- und Solo-Selbstständige werden bis zu 50 Milliarden Euro bereit gestellt. Dabei geht es um unbürokratisch zu gewährende Soforthilfen, die insbesondere der Deckung laufender Kosten dienen sollen. Diese Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden. Bei bis zu fünf Beschäftigten können einmalig 9.000 Euro gezahlt werden, bei bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro.

Das Sofortprogramm soll gewerblichen Unternehmen im Sinne des § 2 GewStG und Angehörigen der Freien Berufe, die durch die Coronakrise 2020 in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind, eine schnelle und angemessene finanzielle Hilfestellung zur Milderung von unmittelbaren Schäden und Nachteilen leisten.

Anträge und Ansprechpartner

Anträge für die Auszahlung der "Soforthilfe Corona" bzw. Ansprechpartner für die verschiedenen finanziellen Programme finden sie auf folgenden Web-Seiten der einzelnen Länder:

Für das Land Baden-Württemberg

Für das Land Bayern

Für das Land Berlin

Investionsbank Berlin

Hinweis: Die Anträge sind wahrscheinlich erst ab 27.03.2020, 12:00 Uhr online.

Für das Land Brandenburg

Wirtschaftsförderung Brandenburg

Hinweis: Hier finden Sie auch einen weiterführenden Link zur Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Für das Land Bremen

Für das Land Hamburg

Hamburgische Investitions- und Förderbank IFB Hamburg

Hinweis: Es gibt noch keine Antragsformulare zu den entsprechenden Programmen Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) und Hamburg-Kredit Liquidität (HKL). Daher werden auch noch keine Anträge entgegengenommen.

Für das Land Hessen

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Hinweis: Entsprechende Anträge für die Soforthilfe können ab Montag, den 30.03.2020 online beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden.

Für das Land Mecklenburg-Vorpommern

Für das Land Niedersachsen

Für das Land Nordrhein-Westfalen

Landeswirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen mit einer Übersicht über sämtliche Hilfen

www.wirtschaft.nrw/corona mit Informationen und Antragsformular in den kommenden Tagen

Für das Land Rheinland-Pfalz

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

Hinweis: Anträge für den Bundes-Zuschuss können von kommender Woche an bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz gestellt werden. Das Sofort-Darlehen des Landes kann zu einem späteren Zeitpunkt bei der Hausbank beantragt werden.

Für das Land Saarland

Für das Land Sachsen

Für das Land Sachsen-Anhalt

Für das Land Schleswig-Holstein

Für das Land Thüringen

Drohende Insolvenz

Für die Unternehmen gilt es, in der aktuellen Lage zahlreiche operative, finanzielle und rechtliche Probleme zu lösen. Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020 vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind.

Da die Entwicklung zu diesem Thema sehr dynamisch ist, überholen sich die Informationen derzeit außerordentlich schnell. Selbstverständlich werden wir die politischen Rahmenbedingungen weiter beobachten und unsere Informationen entsprechend aktualisieren.

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